Die Trends und Neuheiten
Die Dampfdusche im hauslichen Bad:
Hier eine kurze Einführung in die Geschichte des Dampfbades:
Das Dampfbaden war bereits in der Antike weit verbreitet. Schon die nordamerikanische Indianer und die Maya entspannten sich und härteten sich in ihren Schwitzhütten aus Holz, Fellen und Lehm ab. Im alten Rom erholten sich die Menschen in Caldarien und im arabischen Raum sind Hamams noch bis heute weit verbreitet und nicht nur von Touristen gern besucht. Das Schwitzen galt in den meisten Kulturen als Hygiene für Körper und Geist, und es war weit früher verbreitet als Wannenbäder. Fast ausschließlich wurde dabei heißer Wasserdampf genutzt, um perfekt schwitzen und abschalten zu können.
Aber egal wie die Dampfbäder auch hießen, eines hatten alle gemeinsam: Die Lufttemparatur lag und liegt immer noch zwischen 40-60°C und die Luftfeuchtigkeit betrug immer 100%. Diese Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit hat sich als ideal erwiesen, um zu entkrampfen, zu entspannen und zu reinigen. Damals wie heute ist es üblich, Kräuteressenzen oder andere aromatisierte Zusatzstoffe dem Dampf beizufügen. Manch einer trauert noch seinem letzten Türkeiurlaub hinterher, und ist sich dessen gar nicht bewusst, dass er sich seine eigene kleine „Schwitzhütte“ ins heimische Bad installieren lassen kann.
Soviel zur Geschichte, und was ist heute?
- Stress
- Zeit- und Termindruck
- extreme Arbeitszeiten
- zum Teil auch Existenzängste
all diese Punkte ströhmen derzeitig im Arbeitsprozess auf einen ein. Der Urlaub aus dem man erst vor 2 Wochen nach Hause gekommen ist, scheint auch längst schon wieder aufgebraucht.
Kennen Sie dieses Gefühl ständig unter Strom zu stehen?
Nichts liegt da näher, als sich nach vollbrachtem Werk in den heimischen Wellnesstempel zurückzuziehen und sich im eigenen Whirlpool oder der eigenen Sauna zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Dieser oder jener wird sich nun fragen „Wie Whirlpool? – Hab ich doch gar nicht “ und „Sauna??? – wohin mit dem Ding?“.
Dampfduschen vereinigen beides auf kleinsten Raum. Hierbei handelt es sich um umseitig verkleidete Kabinen mit eigenem Abluftsystem, welche auf eine Dusch- bzw. Badewanne aufbaut. Je nach Ausstattung kann die so erhitzte Luft auch mit Kräuteressenzen versetzt werden. Dampfduschkabinen benötigen meist nicht mehr Platz als eine Dusche oder Badewanne. Die Kabinen verfügen über Sitzplätze und verschiedene Duschköpfe mit Massagedüsen, um möglichst viel Entspannung auf kleinem Raum anzuordnen. Den Optionen und Ausstattungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Dampfkabinen werden in vielen verschiedenen Optiken angeboten. So reichen diese von günstigen Fertigelementen bis hin zur edel gefliesten Luxusdampfdusche im Hamam- Stil . Verschiedene Formen und Größen bieten für fast jeden Raum und Geldbeutel genau die richtige Lösung.
Für eventuelle Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Handwerkerrechnungen steuerlich absetzen:

Schon seit 2006 sind Lohnkosten von Handwerkern bei „haushaltnahen Dienstleistungen“ steuerlich absetzbar.
Trotzdem hat es sich offensichtlich immer noch bei allen herumgesprochen, denn immer wieder treffe ich auf Leute, die noch nichts davon gehört haben.
Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung mit den neuen seit 2009 geltenden Reglungen:
Lohnkosten aus Handwerkerrechnung bei Privatpersonen von der Steuerschuld abziehen
Der Steuerabzug bei der Einkommensteuer für Lohnkosten aus Handwerkerrechnungen kann zusätzlich zur Steuervergünstigung für haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Seit dem Jahr 2008 können auch Steuerzahler, die einen Gärtner oder eine Haushaltshilfe in ihrem Haushalt in einem EU-Staat beschäftigen, die Ausgaben hierfür steuerlich geltend machen.
Dazu gehören nach einem Anwendungsschreiben zu §35a EStG auch der Arbeitslohn für Reparatur und Wartung von allen Gegenständen, die in der Hausratversicherung mitversichert sind. Beispiel: Reparatur der Waschmaschine.
Von Steuerschuld abziehbar ab 01.01.2009
Seit dem 01.01.2009 ist der maximale Betrag für Handwerkerkosten auf 6.000 Euro erhöht worden. Zwei Jahre nach Inkrafttreten (also im Jahr 2011) will die Bundesregierung die Wirksamkeit der erhöhten Absetzbarkeit evaluieren. Die Erhöhung ist allerdings unbefristet. Das bedeutet, dass ab dem Jahr 2009 insgesamt sogar bis zu 1.200 Euro in der Steuererklärung steuermindernd von der Steuerschuld abgezogen werden können. Die Formvorschriften sind allerdings - wie bisher - genau zu beachten.
Den Steuerabzug können Eigentümer von Immobilien sogar dann für zum Beispiel Elektro-, Fliesen-, Sanitär- oder Malerarbeiten beanspruchen, wenn sie noch nicht in der Wohnung gewohnt haben. Dies trifft auf jeden Fall zu, wenn beabsichtigt wird, die Wohnung anschließend selbst zu nutzen. Soll hingegen die Wohnung (bzw. das Haus) nach der Renovierung vermietet werden, sind die Renovierungs- und Modernisierungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzbar.
Begünstigt sind Tätigkeiten, die von Mietern und Wohnungseigentümern für die zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung in Auftrag gegeben werden. Hierzu gehören zum Beispiel das Streichen und Tapezieren von Wänden, die Beseitigung von Schäden, das Verlegen von Teppichboden oder allgemeine Reparaturarbeiten. Die Steuervergünstigung umfasst sämtliche handwerklichen Tätigkeiten, egal ob es sich um regelmäßig vorzunehmende Renovierungsarbeiten oder um einmalige Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen handelt. Beispiel: Modernisierung des Badezimmers oder das Verlegen von Fliesen im Eingangsbereich der Wohnung.
Wichtig: Die Absetzbarkeit bezieht sich nur auf die Lohnkosten inklusive Umsatzsteuer (Arbeitslohn des Handwerkers) und nicht auf Kosten für das Arbeitsmaterial. Handwerksbetriebe Schlüsseln daher ihre Rechnungen genau nach Arbeitslohn und sonstigen Kosten auf. Eine reine Festpreisvereinbarung auf einer Rechnung ist steuerlich nicht begünstigt.
Privatkunden müssen die Handwerkerrechnungen mindestens zwei Jahre aufbewahren und sie ggf. dem Finanzamt zusammen mit dem Überweisungsbeleg auf das Konto des Handwerkers vorlegen. Nicht begünstigt ist die Erstellung von etwas Neuem. Beispiel: Die Neuerrichtung eines Zaunes ist nicht begünstigt, hingegen aber die Reparaturarbeiten am defektem Zaun. Der Abzug erfolgt von der Steuerschuld und nicht bei der Einkunfts- oder Einkommensermittlung. Beispiel: Von 1000 Euro Arbeitskosten in der Handwerkerrechnung gibt es vom Finanzamt 200 Euro über die Steuererklärung zurück.
Zu den handwerklichen Tätigkeiten zählen nach dem Erlass der Finanzverwaltung unter anderem:
- Arbeiten an Innen- und Außenwänden,
- Arbeiten am Dach, an der Fassade, an Garagen, o.ä.,
- Reparatur oder Austausch von Fenstern und Türen,
- Streichen/Lackieren von Türen, Fenstern (innen und außen), Wandschränken, Heizkörpern und -rohren,
- Reparatur oder Austausch von Bodenbelägen (z.B. Teppichboden, Parkett, Fliesen),
- Reparatur, Wartung oder Austausch von Heizungsanlagen, Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen,
- Modernisierung oder Austausch der Einbauküche,
- Modernisierung des Badezimmers,
- Reparatur und Wartung von Gegenständen im Haushalt des Steuerpflichtigen (z.B. Waschmaschine, Geschirrspüler, Herd, Fernseher, Personalcomputer und andere Gegenstände, die in der Hausratversicherung mitversichert werden können),
- Maßnahmen der Gartengestaltung,
- Pflasterarbeiten auf dem Wohngrundstück, unabhängig davon, ob die Aufwendungen für die einzelne Maßnahme Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand darstellen. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht begünstigt. Als Neubaumaßnahme gelten alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit einer Nutz- oder Wohnflächenschaffung bzw. -erweiterung anfallen.
- Auch Aufwendungen zur Überprüfung von Anlagen (z.B. Gebühr für den Schornsteinfeger oder für die Kontrolle von Blitzschutzanlagen) sind begünstigt. Das Gleiche gilt für handwerkliche Leistungen für Hausanschlüsse (z.B. Kabel für Strom oder Fernsehen), soweit die Aufwendungen die Zuleitungen zum Haus oder zur Wohnung betreffen und nicht im Rahmen einer Neubaumaßnahme anfallen
Mit dieser Steuervergünstigung soll ein Beitrag zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und der Ankurbelung der Wirtschaft geleistet werden.







